Führung des Büros für Wirtschaftsentwicklung im Programmgebiet Bismarck/ Schalke-Nord in Gelsenkirchen
Die Gelsenkirchener Stadtteile Bismarck und Schalke-Nord sind Teil des nordrhein-westfälischen Handlungsprogrammes "Stadtteile mit besonderem Erneuerungsbedarf". Die Entwicklung des Programmgebietes war eng verknüpft mit den Branchen Bergbau und Stahl. Mit dem Ende der Kohleförderung erodierten auch Teile der Industrie, was zum Verlust einer hohen Zahl von Arbeitsplätzen führte. Auch nach Jahren sind die Folgen des Strukturbruches unübersehbar. Mit dem Stellenabbau und der deshalb seit Jahren bestehenden hohen Arbeitslosigkeit sank gleichzeitig die Kaufkraft der Bevölkerung, was dem örtlichen Gewerbe und Einzelhandel die Nachfragebasis entzog. Die PLANUNGSGRUPPE STADTBÜRO hat mit dem Büro für Wirtschaftsentwicklung die Aufgabe der Förderung der Lokalen Ökonomie des Stadtteils, der Initiierung und Begleitung unternehmerischer Kooperationen und Netzwerke, der Existenzgründungsberatung und -begleitung, der Qualifizierung von KMUs, der Schaffung neuer Kommunikationsstrukturen, der Mitarbeit an der Entwicklung der Industriebrache Zechengelände Consolidation 3/4/9, der Durchführung von Standort- und Marktanalysen für drei Nahversorgungszentren, der Projektentwicklung für ein Handwerkerzentrum, des Standortmarketing.
| Zeitraum: | 1998-2004 |
| Auftraggeber: | Stadt Gelsenkirchen |

