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Erstellung der Studie zur Lokalen Ökonomie im Stadtteil Ostersbaum in Wuppertal

Das Wohnquartier Ostersbaum weist als gründerzeitliches Arbeiterquartier neben typischen stadtstrukturellen Mängeln auch eine Reihe sozialstruktureller Armutsindikatoren auf. Die Stadt Wuppertal verabschiedete im Jahr 1997 ein integriertes Handlungskonzept für einen etwa 74 ha großen Teilbereich des Stadtteils Wuppertal-Ostersbaum, der als Programmgebiet noch im selben Jahr in das Handlungsprogramm "Stadtteile mit besonderem Erneuerungsbedarf" des Landes NRW aufgenommen wurde. Einen Schwerpunkt setzt das Handlungsprogramm auf die Verbesserung der lokalökonomischen Situation. Die Studie zur Lokalen Ökonomie umfasst eine Bestandsanalyse und Erarbeitung von Strategieansätzen unter Einbeziehung der lokalökonomischen Akteure zur Revitalisierung der Lokalen Ökonomie im Zusammenhang mit dem integrierten Stadterneuerungskonzept Wuppertal-Ostersbaum. Die Studie befasst sich im Einzelnen mit der Situation des Einzelhandel vor dem Hintergrund starker Konkurrenz und Überangebote, mit dem in der Konsolidierung befindlichen Handwerk, mit jungen kreativen Unternehmen, die einen neuen Wirtschaftsfaktor für Ostersbaum darstellen, mit neuer Gewerbenutzung in alten Hüllen, mit ethnischer Ökonomie als wachsender Wirtschaftsfaktor mit Zielgruppen und Bedarfen einer aktiven Arbeitsmarktpolitik auf lokaler Ebene und Entwicklung von Arbeitsstrukturen und Organisationsvarianten einer stadtteilbezogenen Wirtschaftsförderung.

Zeitraum: 1999
Auftraggeber: Stadt Wuppertal

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