Coaching der Interessengemeinschaft Lirich zur Stärkung der Lokalen Ökonomie im Stadtteil Lirich in Oberhausen
Der Stadtteil Oberhausen-Lirich mit ca. 15.800 Einwohnern wurde Ende 2002 in das Förderprogramm „Soziale Stadt NRW“ aufgenommen. Ausgangspunkt der Programmaufnahme sind die besonderen städtebaulichen, sozialen und ökonomischen Strukturen in Lirich. Kennzeichnend sind hierbei insbesondere die Folgen des wirtschaftlichen Strukturwandels durch die Schließung von Zechen und den Abbau von Industriearbeitsplätzen. Insgesamt besteht ein eher negatives Image. Die Stärkung der Lokalen Ökonomie stellt ein wichtiges Handlungsfeld in der städtebaulichen Erneuerung des Stadtteils Lirich dar.
Insgesamt haben 600 Unternehmen ihren Sitz in Lirich. Durch das Stadtteilbüro Lirich wurde schon Anfang 2004 die Vernetzung der lokalen Unternehmen initiiert. Die Interessengemeinschaft Lirich (igl) wurde gebildet, die sich im April 2006 als Verein gegründet hat. Ziel dieser Unternehmervereinigung mit über 30 Mitgliedern ist
- die Steigerung der Attraktivität des Stadtteils und des Stadtbildes in Lirich,
- die Verbesserung des Images von Lirich sowie
- eine stärkere Kaufkraftbindung an Lirich und damit die langfristige Sicherung einer wohnortnahen Versorgung.
Die Unterstützung der igl ist Aufgabe der PLANUNGSGRUPPE STADTBÜRO, die sie gemeinsam mit ihrem Projektpartner C4C creative GmbH wahrnimmt.
Insgesamt ist die igl ein wesentlicher Akteur im Aufwertungsprozess des Stadtteils Lirich. Die Aktivitäten reichen von Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit wie der Erstellung und Gestaltung einer Internetpräsentation sowie der Herausgabe eines Branchenbuchs über öffentlichkeitswirksame und imageaufwertende Aktionen wie dem Liricher Lichterfest bis hin zu Maßnahmen zur stärkeren Vernetzung der örtlichen Unternehmer über den „Liricher Unternehmertreff“.
| Zeitraum: | seit 2008 |
| Auftraggeber: | Stadt Oberhausen |
| Partner: | C4C creative GmbH, Gelsenkirchen |