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Fortschrittsuntersuchung ExWoSt-Stadtumbau West

Impuls- und Ausstrahleffekte des Stadtumbaus - Eine Untersuchung in 16 Pilotkommunen des Experimentellen Wohnungs- und Städtebaus

In den Jahren 2002 bis 2007 erprobte der Bund im Rahmen des Forschungsprogramms „Experimenteller Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt)“ die Möglichkeiten und Formen der Ausgestaltung von städtebaulichen Anpassungsprozessen an den demographischen und wirtschaftsstrukturellen Wandel in den Städten und Gemeinden der alten Bundesländer.

Die PLANUNGSGRUPPE STADTBÜRO untersuchte nach Abschluss des ExWoSt-Forschungsfeldes im Auftrag des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR) die Impuls- und Ausstrahleffekte der kommunalen Stadtumbauprozesse in den 16 Pilotkommunen. Ein besonderes Augenmerk der „Fortschrittsuntersuchung zum ExWoSt-Stadtumbau West“, welche im BBR vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) betreut wurde, lag auf der Frage, inwieweit die Beteiligung der Kommunen am ExWoSt-Prozess einen Paradigmenwechsel in der Stadtentwicklung und im Politikverständnis hervorgerufen hat und ob die Implementation des Stadtumbaugedankens weiter trägt. Darüber hinaus wurden erste Erfolge und Wirkungen durch die im Rahmen der experimentellen Förderung realisierten Maßnahmen aufgezeigt. Daraus abgeleitet wurden Anregungen für die Weiterentwicklung des Stadtumbauförderprogramms und des ExWoSt- Forschungsprogramms.

Das Leistungsspektrum zur Bearbeitung der Aufgabe umfasste:

  • die Bereisung aller 16 Pilotkommunen,
  • die fotografische Fixierung der Stadtumbauergebnisse,
  • leitfadengestützte Interviews mit Vertretern der Stadtverwaltungen, der involvierten privaten und öffentlichen Akteure sowie der Bürgerschaft,
  • die Durchführung einer Erfahrungswerkstatt mit Vertretern der Pilotstädte, des Bundes und der Länder,
  • sowie weiteren Experten zur Diskussion und Qualifizierung der Bereisungsergebnisse

AUFTRAGGEBER

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

ZEITRAUM

2008 bis 2009

KENNGRÖSSEN

PARTNER

StadtRaumKonzept GmbH

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↘︎ Beitrag in "Informationen zur Raumplanung" Heft 7.2009

ANSPRECHPARTNER

Carsten Schäfer