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Integriertes Handlungskonzept Sandheide

Reaktivierung eines Teilbereiches der "Neuen Stadt Hochdahl"

Die Sandheide ist Teil der ab den 1960er Jahren als Entlastungszentrum für den Großraum Düsseldorf geplanten und umgesetzten "Neuen Stadt Hochdahl". Das Wohnquartier zeichnet sich durch eine Mischung aus Mehrfamilienhäusern sowie Einfamilienhausgebieten aus, die sich in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander befinden. Durch die Vielzahl und Größe der Mehrfamilienhäuser dominieren diese das Quartier im Erscheinungsbild und prägen das Image der Sandheide. Trotz seiner landschaftlich attraktiven Lage und der umfangreichen Ausstattung mit Grün- und Freiflächen ist das Image der Sandheide eher negativ geprägt. Ausschlaggebend hierfür sind insbesondere die Dominanz der Mehrfamilienhäuser, das Wegbrechen des Nahversorgungsangebotes am Sandheider Markt sowie vor allem vielfältige soziale Probleme in der Bewohnerschaft. In der Sandheide wohnen daher heute überdurchschnittlich viele Transferleistungsempfänger und Arbeitslose. Auch der Anteil Nicht-Deutscher sowie Kinder und Jugendlicher ist im gesamtstädtischen Vergleich überdurchschnittlich hoch.

Durch eine Vielzahl von Akteursgesprächen, die Durchführung eines Infostandes sowie von mehreren Werkstattgesprächen wurde gemeinsam mit den örtlich Betroffenen und Akteuren ein realistischer Handlungsrahmen erarbeitet. Kernprojekte sind die Umstrukturierung der Grundschule Sandheide, die durch ergänzende Angebote gemeinsam mit dem benachbarten Sandheider Markt zum Zentrum des Gemeinwesen werden soll sowie die Etablierung zusätzlicher sozialer Angebote. Abgerundet wird dies durch Maßnahmen im öffentlichen Raum sowie Investitionen der Wohnungswirtschaft.

AUFTRAGGEBER

Stadt Erkrath

ZEITRAUM

seit 2016

KENNGRÖSSEN

Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Einwohner: ~ 7.300
Fläche: ~ 152 ha
Regierungsbezirk: Düsseldorf
Förderprogramm: Soziale Stadt

PARTNER

Kroos+Schlemper Architekten

ANSPRECHPARTNER

Martin Pricken
Dirk Ruß
Carsten Schäfer