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Fortschreibung ISEK Hattingen Welper

Erfolgreichen Stadtumbauprozess abrunden

Der Stadtteil Welper ist einer der bevölkerungsreichsten Stadtteile der Stadt Hattingen. Die Stadtteilentwicklung Welpers ist eng mit dem 1987 stillgelegten Hüttenwerk Henrichshütte verknüpft. Der Stadtumbauprozess wurde gestartet, weil der wirtschaftliche Strukturwandel in Folge der Hüttenschließung und die Folgeerscheinungen die Entwicklung Welpers weiterhin bestimmten.

Auf Grundlage des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes Hattingen-Welper aus dem Jahr 2014 konnte sich die Stadt Hattingen erfolgreich um die Aufnahme Welpers in die Städtebauförderung bewerben. Ziel des seit 2014 laufenden Stadtumbauprozesses ist der Erhalt und die Stärkung Welpers als lebendiges Nebenzentrum und Mehrgenerationenquartier.

Der Stadtumbauprozess zeigt offensichtliche Erfolge, die sich nicht nur durch die Realisierung baulicher Maßnahmen im Stadtbild ablesen lassen. Mit dem Auslaufen des Stadtumbauprogramms im Jahr 2021 sind noch nicht alle Handlungserfordernisse abgearbeitet. Mit der Fortschreibung des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes soll der Stadtumbau in Welper qualifiziert abgeschlossen werden, aber auch ergänzende Handlungsbedarfe im Rahmen einer zeitlichen Verlängerung der Programmrealisierung realisiert werden. Nicht zuletzt soll mit einer Fortschreibung der Stadtumbautätigkeit der Ansatz zur Verstetigung der Vor-Ort-Arbeit verfestigt werden.

Im Auftrag der Stadt Hattingen hat die PLANUNGSGRUPPE STADTBÜRO folgende Arbeitsschritte durchgeführt:

  • Aktualisierung der Bestandserhebung
  • Überprüfung des Zielsystems
  • Durchführung einer Bürgerbeteiligung
  • Abstimmung mit der Fachverwaltung
  • Einbindung der Ortspolitik
  • Weiterentwicklung des Handlungsprogramms

AUFTRAGGEBER

Stadt Hattingen

ZEITRAUM

11.2019 bis 05.2020

KENNGRÖSSEN

Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Einwohner: 7.000
Fläche: 330 ha
Regierungsbezirk: Arnsberg
Förderprogramm: Stadtumbau West

LINKS & DOWNLOADS

Projektseite Stadt Hattingen

ANSPRECHPARTNER

Alexander Kutsch
Carsten Schäfer