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"Neustart Innenstadt" Herten

Innenstadtentwicklung mit neuen Schwerpunkten

Die Hertener Innenstadt ist geprägt durch eine Stadtsanierung aus den 60er Jahren, in deren Rahmen vorhandene Bebauung und Straßenzüge in großem Umfang überplant und beseitigt wurden. Ziel war die Entwicklung eines neuen zukunftsfähigen Zentrums für eine aufstrebende Bergbaustadt. Städtebauliche Missstände wurden dabei ebenso beseitigt, wie aus heutiger Sicht erhaltenswerte und stadtbildprägende Bebauungen. Ausgelöst insbesondere durch den Rückzug des Bergbaus hat sich die ökonomische, städtebauliche und soziale Situation in der Innenstadt nicht so entwickelt wie geplant und speziell der südliche Bereich der Innenstadt hat eine sehr negative Entwicklung zu verzeichnen. Der Einzelhandel hat sich fast vollständig in den nördlichen Teil der Innenstadt zurückgezogen, so dass es im südlichen Bereich zu einer Konzentration von leerstehenden Ladenlokalen, einer geringen Investitionsbereitschaft der Immobilieneigentümer sowie einer zunehmenden sozialen Segregation kommt. Diesem Prozess will die Stadt Herten mit einem umfangreichen Stadterneuerungsprozess mit einer Vielzahl an unterschiedlichen städtebaulichen, sozialen sowie partizipativen Maßnahmen begegnen. Neben einer Aufwertung des öffentlichen Raums soll auch in die Erneuerung des zentralen Kultur- und Veranstaltungszentrums, eines Cliquentreffs, die Etablierung sozialer Projekte für benachteiligte Zielgruppen, die Erneuerung des privaten Immobilienbestandes und einen Aktionsfonds zur Förderung bürgerschaftlichen Engagements investiert werden. Für diesen Prozess wurde die PLANUNGSGRUPPE STADTBÜRO mit der Gesamtkoordination sowie dem Betrieb des zentralen Innenstadtbüros beauftragt.

AUFTRAGGEBER

Stadt Herten

ZEITRAUM

seit 04.2018

KENNGRÖSSEN

Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Einwohner: ca. 8.700
Fläche: ca. 61 ha
Regierungsbezirk: Münster
Förderprogramm: Soziale Stadt

LINKS

www.herten.de

ANSPRECHPARTNER

Julian Kundel-Füth
Martin Pricken