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Integriertes Handlungskonzept Bergkamen Mitte

Anpassung einer durch Strukturwandel geprägten Stadtmitte auf zukünftige Herausforderungen

Die 1966 gegründete Stadt Bergkamen war lange als größte Bergbaustadt Europas ein Begriff. Der Bergbau ist etwa seit dem Jahr 2000 in Bergkamen Geschichte, seither ist die Stadt durch die Folgen des wirtschaftlichen Strukturwandels geprägt. Zudem weist auch Bergkamen einen demographischen Wandel und Veränderungen in der Einzelhandelslandschaft auf.

In der in den 1970er Jahren in der geographischen Mitte der neu gegründeten Stadt errichteten Stadtmitte zeigen sich die Folgen der Negativentwicklungen und Anpassungsprozesse besonders. Die bislang zweipolig aufgestellte Innenstadt war auf eine größere Einwohnerzahl ausgerichtet, die das Stadtbild prägende Nachkriegsarchitektur weist inzwischen zum Teil funktionale und strukturelle Schwächen auf. Gleichzeitig Nicht bieten die Brachflächen der Montanindustrie Entwicklungspotenzial und Handlungsspielräume.

Vor diesem Hintergrund lässt die Stadt Bergkamen ein integriertes Handlungskonzept für den Bereich Stadtmitte aufstellen. Dieses Integrierte Handlungskonzept soll den planerischen Handlungsbedarf aus einer fundierten Analyse ableiten und eine breit getragene Entwicklungsstrategie zusammenfassen.

Folgende Arbeitsschritte sind vorgesehen:

  • Bestandserhebung und Analyse
  • Entwicklung eines Zielsystems
  • Durchführung von Expertengesprächen
  • Durchführung von Werkstättgesprächen
  • Durchführung von Infoständen
  • Aufbau und Betreuung einer interaktiven online-Plattform
  • Durchführung einer öffentlichen Präsentationsveranstaltung
  • Erstellung eines Berichtes inkl. eines Maßnahmenprogramms

AUFTRAGGEBER

Stadt Bergkamen

ZEITRAUM

2019 bis 2020

KENNGRÖSSEN

Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Einwohner: ca. 49.000
Regierungsbezirk: Arnsberg

ANSPRECHPARTNER

Dirk Ruß
Carsten Schäfer