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Abschlussevaluation und Verstetigungskonzept Soziale Stadt Marl Hüls-Süd

Evaluation auf Basis einer breiten Akteurseinbindung

Das Soziale Stadt-Gebiet Hüls-Süd ist im Jahr 2008 in das Städtebauförderprogramm Soziale Stadt aufgenommen worden. Das in den 1960er Jahren entstandene Wohnquartier für mehr als 2.000 Personen wies zu Beginn der Programmaufnahme städtebauliche und soziale Defizite auf, die mit der Programmumsetzung reduziert werden sollten. Insbesondere der Bestand an achtgeschossigen Wohngebäuden hat das Image des Quartiers durch die städtebaulich negative Wirkung und auch die bestehenden z. T. erheblichen baulichen Mängel belastet.

Zwischen 2013 bis 2015 wurde eine Abschlussevaluation und ein Verstetigungskonzept erarbeitet. Basis der Arbeit waren nicht nur die Sichtung vorhandener Daten und Unterlagen sowie Abstimmungsgespräche mit den Programmverantwortlichen, den Projektträgern und relevanten Akteuren im Gesamtprozess. Es wurden darüber hinaus auch Befragungen unter den Nutzern des neu entstandenen Nachbarschafts- und Begegnungszentrums sowie des Jugendkulturzentrums durchgeführt, um die Wirkung der Projekte zu eruieren. Außerdem fand eine Befragung der Bewohner des Wohnquartiers Hüls-Süd statt, um die Bewertung des Programms Soziale Stadt Hüls-Süd aus Bewohnersicht einzuholen. Verschiedene Werkstattgespräche rundeten die Bewertungsbasis ab.

AUFTRAGGEBER

Stadt Marl

ZEITRAUM

2013 bis 2015

KENNGRÖSSEN

Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Einwohner: ~ 2.150
Fläche: 28 ha
Regierungsbezirk: Münster
Förderprogramm: Soziale Stadt

ANSPRECHPARTNER

Dirk Ruß
Carsten Schäfer