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Integriertes Handlungskonzept Gütersloh-Blankenhagen

Herausforderungen durch Konversion und Integration meistern

Der Gütersloher Stadtteil Blankenhagen steht schon länger im Fokus der örtlichen Politik und der Stadtverwaltung Gütersloh. Der nördlich der Innenstadt gelegene, in den 1950er und 60er Jahren zu einer zusammenhängenden Siedlung aus der alten Bauernschaft Blankenhagen entwickelte Stadtteil ist eingerahmt in eine attraktive, landwirtschaftlich genutzte Naturlandschaft, die ihn aber auch vom Rest des Stadtgebietes abtrennt.

Die isolierte Lage, eine unzureichende Infrastrukturausstattung, die Verlärmung durch Flugverkehr in der Vergangenheit letztendlich auch ein augenscheinlicher Segregationsprozess, dokumentiert in einer überdurchschnittlichen hohen Anzahl Nicht-Deutscher, Transferleistungsempfänger und Arbeitsloser, haben das Image Blankenhagens schon seit Jahren belastet. Gleichzeitig ist Blankenhagen aber ein für Familien sehr geeigneter Wohnstandort, viele Kinder und Jugendliche wohnen hier. Die vorhandenen Potenziale werden durch wohnungswirtschaftliche Fehlentwicklungen überlagert. Verschärft wird diese Situation durch den Abzug der Angehörigen der britischen Streitkräfte, da hierdurch viele Wohnungen auf den freien Markt gelangen und soziale Infrastrukturen vakant werden.

Die PLANUNGSGRUPPE STADTBÜRO hat im Rahmen von Akteursgesprächen, thematischen Werkstätten, einer Bewohnerbefragung, eines Infostandes, einer interaktiven Beteiligung sowie eines Projekte-Tags, der den Bewohner Blankenhagens die Inhalte des Integrierten Handlungskonzeptes zur Diskussion stellte, das Handlungskonzept für den gewünschten Erneuerungsprozess in Blankenhagen gemeinsam mit den örtlichen Akteuren und Betroffenen erarbeitet und rückgekoppelt.

AUFTRAGGEBER

Stadt Gütersloh

ZEITRAUM

2015 bis 2016

KENNGRÖSSEN

Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Einwohner: ~ 3.400
Fläche: ~ 50 ha
Regierungsbezirk: Detmold

ANSPRECHPARTNER

Martin Pricken
Carsten Schäfer